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Jahrzehntelanges Engagement gewürdigt

Bei dem diesjährigen Kameradschaftsabend der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg standen besondere Einsätze des Jahres sowie Ehrungenund Beförderungen auf dem Programm.

Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes für 35jährige aktive Tätigkeit bei der Feuerwehr wurde Stefan Kuntz geehrt. Der 1. Kreisbeigeordnete Jürgen Conrad sprach von einer ganz besonderen Ehrung. Hört man in der Presse von dramatischen Feuerwehreinsätzen, teilweise mit Todesfolgen für Feuerwehrkameraden, so gewinnt ein solch langjähriger Einsatz für die Allgemeinheit eine große und andere Bedeutung. Stefan Kuntz ist seit seinem Eintritt in die Feuerwehr sehr aktiv, so war er beispielsweise rund 25 Jahre Jugendfeuerwehrwart in Schönenberg-Kübelberg und ist seit 1990 über die Grenzen hinweg als Kreisausbilder tätig. Der heutige Oberbrandmeister ist aktuell Zugführer innerhalb der Führungsstaffel und für den Bereich „Ausbildung“ bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde verantwortlich. Bürgermeister Karl-Heinz Schoon und Wehrleiter Jens Danner schlossen sich den Glückwünschen an. Beide gingen insbesondere auf die Jugendarbeit des Jubilars ein. Jens Danner bezeichnete die Ehrung persönlich als bewegenden Moment, war es doch Stefan Kuntz, der ihn selbst in der Jugendfeuerwehr betreute und ihm das Interesse an der Feuerwehr in die Wiege gelegt hat.Eine weitere besondere Ehrung erhielt der stellv. Wehrführer der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg, Michael Geyer.  Er wurde mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Landes für 25jährige aktive Tätigkeit geehrt. Bürgermeister Karl-Heinz Schoon überreichte im Auftrag des Landes das Ehrenzeichen und ging auf den Werdegang von Michael Geyer ein. Vor seiner Ernennung zum stellv. Wehrführer von Schönenberg-Kübelberg im Jahr 2013 war er bereits 1 Jahrzehnt als Gerätewart tätig.

Die beiden stellvertretenden Wehrführer Mario Leibrecht und Michael Geyer begrüßten in Ihrer Ansprache neben dem Kreisbeigeordneten Jürgen Conrad und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon auch die aktive Mannschaft, die Ortsbeigeordnete Maria Rubly, die Alterswehr, Ehrenwehrleiter Heinz Schell, den Feuerwehr-Fachberater Peter Wemmert, den Vorsitzenden des Fördervereins Stefan Kuntz und Notfallseelsorger Franz Scherer. Weiterhin gingen Mario Leibrecht und Michael Geyer auf das Einsatzgeschehen des laufenden Jahres ein. So wurden insgesamt 87 Einsätze und 47 eigene Übungen bewerkstelligt (neben Jugendfeuerwehr-, Gefahrstoffzug- und Führungsstaffel-Übungen). Verschiedene Lehrgänge wurden besucht und die Anschaffung eines neues HLF 10 läuft auf Hochtouren. Wehrleiter Jens Danner dankte der Mannschaft für ihr Engagement und ging beispielhaft auf einen besonderen Einsatz in der Silvesternacht ein. Desweiteren sprach er die gute Arbeit der Führungsstaffel auf Verbandsgemeindeebene an. Bürgermeister Karl-Heinz Schoon schloss sich den Worten des Wehrleiters an. Der Verbandsgemeinderat interessiere sich sehr für die Arbeit der Feuerwehr, die vorgelegte Fahrzeugkonzeption wurde dementsprechend angenommen. Dank gelte nicht nur der „vorderen Reihe“, sondern auch denen, die ihre Arbeit im verborgenen bewältigen, so wie beispielsweise Franz Scherer als Notfallseelsorger. Die Feuerwehr arbeitet über Grenzen hinweg (beispielhaft gemeinsame Ausbildung der Kameraden von Waldmohr, Schönenberg-Kübelberg und Bruchmühlbach-Miesau) und nimmt damit Vorbildfunktion wahr.

Neu in der Feuerwehr wurde Maximilian Luba, Lukas Schuck und Christopher Mann verpflichtet. Zu Feuerwehrmännern wurden Andre Guth, Felix Splett, Philipp Müller und Julian Fetzer ernannt. Florian Beschmann und Stefan Schütz wurden zu Oberfeuerwehrmänner, Dominic Rummler zum Hauptfeuerwehrmann sowie Kurt Dengler, Hans-Werner Köcher und Kurt Preikszas zu Hauptlöschmeistern befördert. Weitere Ehrungen für 15 Jahre aktive Tätigkeit bei der Feuerwehr erhielten Marc Höh, Dominic Rummler und Dominik Velten. Für 20 Jahre Feuerwehrdienst wurde Thomas Bach und für 30 Jahre Ralf Kloß geehrt.