Die 7 Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg wurden im Jahr 2015 insgesamt 146 mal alarmiert, die Gesamteinsatzdauer betrug dabei 275 Stunden (siehe nachstehende Statistik).

Wie gewöhnlich stand für die Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg auch am vergangenen Dienstag wieder eine Übung an.
Übungsleiter Michael Geyer hatte sich dieses Mal ein besonderes Szenario ausgedacht.

Die Übungsmeldung lautete Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Personen, die genaue Ortsangabe war zuerst einmal unbekannt. Auf Nachfragen der FEZ (Feuerwehreinsatzzentrale) gab der Meldende die Ortskoordinaten durch. Schnell holte man auf der FEZ die Ortskarte aus dem Schrank und suchte die genannten Koordinaten, welche letztlich auf den Stegwooger Weg in Kübelberg verwiesen. Die Feuerwehr fuhr die Übungsstelle an.

Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg führte einen Lehrgang für Atemschutzgeräteträger durch. In 26 Schulungsstunden wurden 9 Feuerwehrmänner aus den Verbandsgemeinden Waldmohr, Bruchmühlbach-Miesau und Schönenberg-Kübelberg ausgebildet, erstmals eine landkreisübergreifende Ausbildung.

Kreisausbilder und Lehrgangsleiter Manfred Schütz, unterstützt durch Ulrich Luba und Thorsten Müller, hatte den Teilnehmern alles Wissenswerte über den Umgang mit Atemschutzgeräten vermittelt. Während des Lehrganges war auch eine Übung bei der Berufsfeuerwehr in Kaiserslautern auf der Atemschutzstrecke zu absolvieren, wo die Teilnehmer ihr Können unter extremen Bedingungen unter Beweis stellen mussten.Neben der praktischen Ausbildung musste auch eine schriftliche Prüfung bewerkstelligt werden.

Der stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur Norbert Braun, Wehrleiter Horst Ullrich (Waldmohr), Wehrleiter Jens Danner (Schönenberg-Kübelberg) sowie dieWehrführer der Ortswehren u.a. von Bruchmühlbach-Miesau beglückwünschten die Teilnehmer, ebenso der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg, Otto Rubly.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren den Lehrgangsteilnehmern Manuel Weingarth (Altenkirchen), Dominik Manganella (Altenkirchen), Jan Ludwig (Dittweiler), Johannes Guth (Frohnhofen),Björn Jonderko (Schönenberg-Kübelberg), Felix Edinger (Waldmohr), David Iwanow (Bruchmühlbach-Miesau), Daniel Weber (Bruchmühlbach-Miesau), Rouven Lanz (Bruchmühlbach-Miesau)

 

 

Jahrzehntelanges Engagement gewürdigt

Bei dem diesjährigen Kameradschaftsabend der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg standen besondere Einsätze des Jahres sowie Ehrungenund Beförderungen auf dem Programm.

Zusammenspiel der Führungskräfte

 

Am vergangenen Samstag fand eine Großübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg statt.

Geplant und organisiert wurde diese Übung durch Wehrleiter Jens Danner, insbesondere auch im Hinblick auf das Zusammenspiel

der Führungskräfte bei der Beurteilung der Schadenslage, dem organisatorischen Ablauf und nicht zuletzt wegen der Koordination

in Punkto neuem Digitalfunk.

 

Um 14.07 Uhr wurden von der Leitstelle in Kaiserslautern die Sirenen für die Feuerwehren Frohnhofen, Altenkirchen und Dittweiler

angesteuert, gleichzeitig die Funkmelder der Feuerwehrleute von Schönenberg-Kübelberg angefunkt. Dabei wurde per Funk die Meldung

„Übungsalarm, Brand des Sportheimes in Altenkirchen mit vermutlich 3 vermissten Personen“ durchgegeben.

 

Bereits um 14.09 Uhr kam von der Feuerwehr Dittweiler die Meldung, dass sie mit einer Besatzung von 6 Mann, davon 3 Personen unter

Atemschutz ausgerückt seien. Im Minutentakt meldeten sich die übrigen Wehren der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg. Nach

dem Erstalarm durch die Leitstelle wurde von der Feuerwehreinsatzzentrale in Schönenberg-Kübelberg ein Nachalarm für die übrigen

Wehren innerhalb der Verbandsgemeinde ausgelöst.

 

Mit kleinen Hindernissen (Baum über der Straße) kam das erste Löschfahrzeug um 14.15 Uhr am Sportheim in Altenkirchen an. Nach Erkundung

der Lage mussten die verschiedenen Trupps eingeteilt werden. Allein zur Herstellung der Wasserversorgung mussten rd. 400 Meter Schlauchmaterial

von den letzten Wohnhäusern bis zum Sportheim verlegt werden. Atemschutztrupps kümmerten sich um die Rettung der 3 vermissten Personen und

parallel wurde die Brandbekämpfung mittels C-Rohren und D-Rohren durchgeführt. Bei der Übung galt es gleichzeitig, den angrenzenden Wald und auch

einen vorhandenen Gastank vor einem Brandübergriff bzw. einer Explosion zu sichern.

 

Wehrleiter Jens Danner lies die Einsatzkräfte jedoch nicht zur Ruhe kommen. Kaum war mit der Personenrettung die wichtigste Arbeit am Sportheim getan,

kam die nächste Meldung. Ein in der näher abgestürzter Gleitschirmflieger galt es mit seinem Fallschirm aus einem Baum zu befreien. Hierfür stellte sich

mit Kai Lehmann ein Kollege von der Nachbarwehr aus Waldmohr zur Verfügung.

 

Bei der  Übung waren auch Bürgermeister Karl-Heinz Schoon und der Feuerwehrfachberater und frühere Wehrleiter Peter Wemmert zugegen.

 

Im Nachgang wurde vor der versammelten rund 70köpfigen Mannschaft der Übungsverlauf angesprochen, Bürgermeister Karl-Heinz Schoon bedankte sich

für das ehrenamtliche Engagement.