Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Mitgliedschaft

 

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg standen Ehrungen für das langjährige ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Allgemeinheit.
 
Otto Rubly verlieh in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon gleich 4 goldene und 1 silbernes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 bzw. 25jährige Tätigkeit in der Feuerwehr.
Wolfgang Bach, Martin Keiper, Hans-Werner Köcher und Klaus-Peter Kühl erhielten die vom Innenminister ausgestellte Urkunde für 35jährige Feuerwehrzugehörigkeit. Mit sehr viel Engagement waren alle 4 Personen in den zurückliegenden Jahren für Allgemeinheit da, sei als als ehemaliger Wehrführer, jetziger Wehrführer oder etwa in führender Rolle bei der Jugendfeuerwehr. Wehrleiter Jens Danner erhielt das silberne Feuerwehrehrenzeichen. Mit sehr viel Engagement und Fachwissen führt Jens Danner die Geschicke der Verbandsgemeinde-Feuerwehr. Der ehrenamtliche Einsatz des Wehrleiters geht weit über die Grenzen eines Hobbys hinaus, täglich ist er zahlreiche Stunden für die Feuerwehr und die Belange der Mannschaft da, hierfür gebührt der besondere Dank.
Eine weitere besondere Ehrung für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielt Kurt Preikszas.
 
Wehrführer Martin Keiper konnte zum diesjährigen Kameradschaftsabend neben der aktiven Mannschaft und deren Partner auch die Ehemaligen der Feuerwehr, Otto Rubly (in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon), die Ortsbeigeordnete Maria Rubly, Wehrleiter Jens Danner, den stellv. Wehrleiter Peter Rohrbacher, Ehrenwehrleiter Heinz Schell, den Fachberater und ehemaligen Wehrleiter Peter Wemmert, Notfallseelsorger Franz Scherer und den Vorsitzenden des Feuerwehrfördervereins Stefan Kuntz begrüßen.
 
Traditionsgemäß ging Martin Keiper auf das vergangene Jahr ein. Von den 62 aktiven Mitgliedern der Feuerwehr wurden 49 Übungen und 71 Einsätze bewältigt. Zusätzlich wurden Übungen beim Gefahrstoffzug und in der Jugendfeuerwehr abgehalten.
Die Art der Einsätze haben sich verändert, so der Wehrführer. Bei den Brandgefahren hat sich die Rauchmelder-Pflicht sehr positiv ausgewirkt, Entstehungsbrände können teilweise früher erkannt und Schäden minimiert werden. Bei der technischen Hilfeleistung sind die Bemühungen der Fahrzeugindustrie deutlich erkennbar (Sicherheitseinrichtungen wie Rückhaltesysteme oder verbesserte Knautschzone bringen weniger schwer verletzte bzw. eingeklemmte Personen bei Einsätzen). Diese Veränderungen stellen die Feuerwehr aber gleichzeitig auch vor höhere Anforderungen.
 
Martin Keiper dankte der Mannschaft und allen Verantwortlichen für ihr Engagement und die Unterstützung der Feuerwehr.
 
Wehrleiter Jens Danner stellte in seiner Rede 3 Themen hervor. In diesem Jahr wurden sehr viele Lehrgänge und Seminare besucht bzw. durchgeführt, den Teilnehmern und Ausbildern gebührt der besondere Dank. Beispielhaft nannte er einen Atemschutzgeräteträger-, Sprechfunk- und Digitalfunklehrgang. Aktuell steht noch ein Truppführerlehrgang in Waldmohr sowie ein Lehrgang zur Erdgasbrandbekämpfung auf dem Programm. Ein weiteres Thema des Wehrleiters war die Umstellung auf Digitalfunk, dort ist lediglich noch der Einbau der Festgeräte in Einsatzleitfahrzeug und Einsatzleitzentrale abzuschließen. Seinen Dank richtete Jens Danner an einige Mitglieder, die mit sehr hohem Engagement eine neue Telefonanlage im Feuerwehrhaus verbaut und bis spät in die Nachtstunden gearbeitet haben. Der Focus seiner Betrachtungen lag auch bei der Mannschaft, nach seinen Worten funktioniert die Familie der Feuerwehr in hohem Maße.
 
Otto Rubly dankte der Mannschaft im Namen vom Landkreis und Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg, das Engagement der ehrenamtlichen Mannschaft ist nicht bezahlbar, eine Würdigung kann nur in Wertschätzung und in der Aushändigung von Urkunden zum Ausdruck gebracht werden.
 
Es folgen weitere Ehrungen und auch Beförderungen.
Zu Feuerwehrmann-Anwärtern wurden Julian Fetzer, Andre Guth, Philipp Müller und Felix Splett ernannt. Nach Ableistung der 2jährigen Ausbildungszeit wurden Ingo Speer und Brian Eicher zu Feuerwehrmännern befördert. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Florian Diehl, Dirk Helfenstein, Björn Jonderko, Klaus Kuntze, Patrick Rummler und Benjamin Schneider befördert und den Titel Löschmeister trägt ab dato Lukas Manck, Ralf Kloß wurde Oberlöschmeister und Michael Geyer Oberbrandmeister.
Nach 37jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit wurde auf eigenen Wunsch Werner Büchel aus den Reihen der Feuerwehr verabschiedet und gleichzeitig eingeladen, jederzeit die Wehr zu besuchen. Gleich 3 Übungskönige wurden gekürt (Sascha Decker, Benjamin Schneider und Schütz Stefan).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehrgang erfolgreich beendet !!!

Am vergangenen Wochenende wurde der Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Schönenberg beendet. 13 Teilnehmer aus den Verbandsgemeindefeuerwehren Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr nahmen an dem Lehrgang teil.

In ca. 25 Stunden über vier Wochenenden verteilt, vermittelte Lehrgangsleiter Manfred Schütz zusammen mit seinem Ausbilderteam, bestehend aus Thorsten Müller und Ulrich Luba, erste Erfahrungen mit einem Atemschutzgerät in Praxis und Theorie. Im Einsatzfall kann es vorkommen, dass ein Atemschutzgeräteträger schwere Arbeit unter extremen Bedingungen verrichten muss. Die Lehrgangsteilnehmer mussten sich beispielsweise durch einen Parkour im Gerätehaus quälen, sowie weitere Belastungsübungen innerhalb Schönenberg durchführen. Um die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer festzustellen, besuchten die Teilnehmer zum Schluss des Lehrgangs die Atemschutzübungsstrecke der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Dort mussten sie eine bestimmte Zeit auf einem Fahrradergometer fahren, anschließend durch einen dunklen Käfig mit Hindernissen kriechen, eine bestimmte Länge auf einer Endlosleiter zurücklegen und letztlich dann noch Hammerzüge bewältigen. Nach dieser Anstrengung schrieben die Teilnehmer noch einen Theorietest und wurden nach der bestanden Prüfung zu ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern erklärt. Nun gilt es für sie die gewonnenen Erfahrungen aus dem Lehrgang in den Übungen der Heimatwehren zu vertiefen.

Lehrgangsteilnehmer:

Veeser, Yannik Feuerwehr Waldmohr
Schuß, Franziska Feuerwehr Waldmohr
Kaiser, Sascha Feuerwehr Waldmohr
Metzger, Marco Feuerwehr Waldmohr
Schmidt, Patrick Feuerwehr Waldmohr
Roth, Marcel Feuerwehr Waldmohr
Maurer, Lars Feuerwehr Breitenbach
Von Ehr, Julian Feuerwehr Frohnhofen
Sassmannshausen-Vahlen, Marvin Feuerwehr Frohnhofen
Müller, Philipp Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Splett, Felix Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Kloß, Andreas Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Moldenhauer, Tim Feuerwehr Dittweiler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Samstag wurde die Mühe belohnt, der sich 22 Feuerwehrangehörige aus den Verbandsgemeinden Schönenberg-Kübelberg, Glan-Münchweiler und Waldmohr unterzogen hatten.

Es war der Abschluss des Feuerwehr-Grundlehrganges. 54 Stunden wurde die Feuerwehr-Grundausbildung in Theorie und Praxis gelehrt und auch gelernt. Weiterhin wurde ein Erste-Hilfe-Kurs mit insgesamt 16 Unterrichtsstunden absolviert. Das Ergebnis des Lernerfolges konnte sich nach einer schriftlichen und praktischen Prüfung sehen lassen. Sämtliche Teilnehmer haben von Beginn bis Ende des Lehrganges durchgehalten und die Prüfung bestanden.

Der Lehrgang wurde von Stefan Kuntz geleitet.

Bei der Abschlussprüfung war auch die Wehrleitung von Schönenberg-Kübelberg, Glan-Münchweiler und Waldmohr dabei. Bürgermeister Karl-Heinz Schoon bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Engagement. Er bezeichnete es als einen tollen Einsatz, wenn sich junge Menschen für die Allgemeinheit am Wochenende zu einem Lehrgang an den Tisch setzen.

Kreisfeuerwehrinspekteur Lothar Schwarz sowie die Wehrleitungen der drei beteiligten Verbandsgemeinden bedankten sich und zeigten sich sehr erfreut, dass alle durchgehalten haben.

Das erworbene Wissen ist nun in der Praxis zu vertiefen.

Folgende Feuerwehrangehörige nahmen an diesem Lehrgang teil:

Aus der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg: 

Burkhardt

Marco

Braun

Michel

Moldenhauer

Tim

Geis

Yannik

Ludwig

Jan

Steigner

Tobias

Müller

Philipp

Guth

Andre

Fetzer

Julian

Splett

Felix

Aus der Verbandsgemeinde Waldmohr:

Schwarz

Tobias

Schiedek

Julia

Aus der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler:

Sommer

Patrizia

Rupp

Mike

Dörr

Jana

Huber

Marcel

Radmacher

Marc

Becker

Ute

Mutter

Johannes

Hofstadt

Sascha

Semek

Michael

Bettinger

Nico

Wie jeden Dienstag um 19 Uhr fand gestern wieder eine Übung der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg statt. An den meisten Übungen werden oft Brandschutz und Technische Hilfefertigkeiten geübt, an diesem Dienstag dachte sich Übungsleiter Sascha Decker ein etwas anderes Übungsszenario aus.

Annahme war ein Verkehrsunfall eines Gefahrguttransporters im Steegwoger Weg in Kübelberg. Beim Eintreffen an der Übungsstelle wurde zunächst Sicherheitsabstand zu dem verunglückten Fahrzeug gehalten. Ein Trupp unter Atemschutz ging zu dem Fahrzeug mit dem Auftrag Menschenrettung vor. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden gerettet und danach wurde das Fahrzeug weiter untersucht. Der Trupp stellte bei seiner Erkundung anhand der Gefahrensymbole fest, dass das Fahrzeug mit einem ätzend wirkendem Gefahrgut beladen war. Auf der Ladefläche waren mehrere Kisten dieses Gefahrstoffes gelagert und durch die Wucht des Unfalls war eine Kiste aufgerissen, sodass eine kleine Menge des pulvrigen Stoffes ausgetreten war. Nach Rückmeldung dieser Informationen, sowie Durchgabe der Stoffnummer und Frachtpapiere wurde der Gefahrstoff ermittelt. In einem Ernstfall würde an dieser Stelle der Gefahrstoffzug des Landkreises Kusel alarmiert werden.

Mit Hilfe von Sicherheitsdatenblatt und Gefahrstoffdatenbank leitete die Feuerwehr dann Erstmaßnahmen ein um das weitere Austreten des Stoffes zu verhindern. Mit einem Behälter und später einer Plane wurde der Stoff abgedeckt. Zusätzlich wurde an der Absperrgrenze eine Trockendekontaminationsstelle eingerichtet. Alle Personen, die sich im Gefahrenbereich befanden mussten durch diese "Schleuse" gehen um danach wieder in den ungefährdeten Bereich zu gelangen.

Eine Szenario wie dieses ist zwar selten, kann aber immer mal wieder vorkommen. Daher ist es wichtig, dass auch solche Szenarien regelmäßig geübt werden.

Bemerkung: das komplette Szenario war nur gestellt, es wurden keine echten Gefhatstoffe verwendet

  

 

Einmal im Jahr üben die beiden Stützpunktfeuerwehren der Verbandsgemeinden Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg ein Szenario das über den “normalen” Einsatz hinausgeht. Hierbei wechseln sich die Wehren mit dem Austragungsort ab. So geschehen am 21.05.2013 in Waldmohr. Der Übungsalarm wurde durch die Integrierte Leitstelle in Kaiserslautern gemäß dem Stichwort “VU 4 Bahn- / Massenunfall” ausgelöst. Was war passiert? Ein mit 8 Personen besetzter Kleinbus war in den Gegenverkehr gekommen und dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW, besetzt mit 2 Personen, zusammen gestoßen. In beiden Kraftfahrzeugen wurden alle Insassen verletzt, teilweise eingeklemmt. Während der Einsatzleiter die Einsatzstelle sichtete, war die bei diesem Stichwort mitalarmierte Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg bereits auf der Anfahrt und wurde bedingt durch die engen Straßenverhältnisse direkt über die K 1 und von Osten an die Einsatzstelle geführt.

Die Feuerwehr Waldmohr nahm unter anderem mit den First Respondern und ausgebildeten Ersthelfern eine Erstversorgung der Verletzten vor, während Kameraden die Fahrzeuge stabilisierten und eine technische Rettung vorbereiteten. Nach Eintreffen der Kräfte aus Schönenberg-Kübelberg wurden diese in die Lage eingewiesen, Aufgaben und Zuständigkeiten verteilt.

Die Feuerwehren brachten gemeinsam u. a. nachfolgendes modernes technisches Gerät zum Einsatz: 2 Rettungsscheren, 2 Rettungspreizer, 1 Rettungsbühne (LKW), Stabilisierungssysteme (Stab-Fast) sowie Unterbausysteme der Verschiedenen Art.

Der Einsatzleiter entschied sich u. a. für die Bildung eines Einsatzabschnittes (EA) Gesundheit deren Abschnittleiter die Dringlichkeit der Rettung festlegte und für die Bildung eines Verletztensammelplatzes verantwortlich war. Sinnvoll wäre an dieser Stelle die Einbindung der LNA / OrgL / SEG Einheiten des Landkreises Kusel.

Die Wehrleiter wie Wehrführer der beiden beteiligten Feuerwehren waren sich einig darüber, dass solche Übungen sinnvoll, angebracht und unbedingt weiter erforderlich sind. Nur so können sich die Einsatzkräfte untereinander kennenlernen und im Einsatz gemeinsam effektive Hilfe leisten. Abschließend fanden sich alle Kräfte zu einem Umtrunk mit Imbiss zur “kleinen” Manöverkritik im Feuerwehrhaus Waldmohr ein.

 

(Quelle: Ausschnitt Bericht und Bilder -  Freiwillige Feuerwehr Waldmohr)