Am vergangenen Samstag fand im Feuerwehrhaus in Schönenberg-Kübelberg ein Weiterbildungsseminar für Führungskräfte der Feuerwehr

auf Verbandsgemeinde-Ebene statt. Nach Eröffnung und Begrüßung durch Bürgermeister Karl-Heinz Schoon und Wehrleiter Jens Danner standen

der stellv. Wehrleiter Peter Rohrbacher sowie die stellv. Wehrführer von Schönenberg-Kübelberg Michael Geyer und Mario Leibrecht als Referenten

zur Verfügung. Im wesentlichen ging es um Brände in elektrischen Anlagen, Türöffnungen und um Brandmeldeanlagen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch Ulrich Luba von der Schönenberger Wehr zum Kreisausbilder im Bereich Atemschutz bestellt. Aus den Händen des Kreisfeuerwehrinspekteurs Udo Schmeiser erhielt Herr Luba seine Ernennungsurkunde.

Das Jahr ist erst wenige Tage alt, doch bereits in der zweiten Übung des Jahres durften die Feuerwehrleute in Schönenberg ein Highlight erleben. Sebastian Becker, Mitglied der Feuerwehr Altenkirchen, hatte einen Unterricht zum Thema "Exotische Tiere - Ungiftige Schlangen" vorbereitet und stellte diesen, dem bis fast auf den letzten Platz ausgefüllten Schulungsraum, vor.

Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurde anhand einer Präsentation die verschiedensten Schlangenarten vorgestellt. Begonnen mit den, auch in unserer Region vertretenen, einheimischen Arten bis hin zu den in der Terraristik beliebten und dadurch weit verbreiteten exotischen Arten. Hier stellte sich schnell heraus, dass nicht alleine durch die äußere Erscheinung genau bestimmt werden kann, ob es sich um eine ungiftige oder eine für den Menschen gefährliche giftige Schlange handelt. Einige Arten haben zum Verwechseln ähnliche Muster und Farben sind jedoch von Grund auf verschieden. Hier ist im Zweifel der Rat eines Experten gefragt.

Zum Abschluss und als besonderes Erlebnis konnten einige lebende ungiftige Schlangen näher betrachtet werden. Hierzu wurden durch den Dozenten einige seiner privaten Schlangen in speziellen Transportboxen mitgebracht und ausgestellt. Diese wurden mit großer Bewunderung und Neugier von den anwesenden Feuerwehrkameraden begutachtet.

Wir möchten uns bei Sebastian für diese besondere Übung bedanken und freuen uns auf weitere Highlighs im Jahr 2014.

Lehrgang erfolgreich beendet !!!

Am vergangenen Wochenende wurde der Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Schönenberg beendet. 13 Teilnehmer aus den Verbandsgemeindefeuerwehren Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr nahmen an dem Lehrgang teil.

In ca. 25 Stunden über vier Wochenenden verteilt, vermittelte Lehrgangsleiter Manfred Schütz zusammen mit seinem Ausbilderteam, bestehend aus Thorsten Müller und Ulrich Luba, erste Erfahrungen mit einem Atemschutzgerät in Praxis und Theorie. Im Einsatzfall kann es vorkommen, dass ein Atemschutzgeräteträger schwere Arbeit unter extremen Bedingungen verrichten muss. Die Lehrgangsteilnehmer mussten sich beispielsweise durch einen Parkour im Gerätehaus quälen, sowie weitere Belastungsübungen innerhalb Schönenberg durchführen. Um die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer festzustellen, besuchten die Teilnehmer zum Schluss des Lehrgangs die Atemschutzübungsstrecke der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Dort mussten sie eine bestimmte Zeit auf einem Fahrradergometer fahren, anschließend durch einen dunklen Käfig mit Hindernissen kriechen, eine bestimmte Länge auf einer Endlosleiter zurücklegen und letztlich dann noch Hammerzüge bewältigen. Nach dieser Anstrengung schrieben die Teilnehmer noch einen Theorietest und wurden nach der bestanden Prüfung zu ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern erklärt. Nun gilt es für sie die gewonnenen Erfahrungen aus dem Lehrgang in den Übungen der Heimatwehren zu vertiefen.

Lehrgangsteilnehmer:

Veeser, Yannik Feuerwehr Waldmohr
Schuß, Franziska Feuerwehr Waldmohr
Kaiser, Sascha Feuerwehr Waldmohr
Metzger, Marco Feuerwehr Waldmohr
Schmidt, Patrick Feuerwehr Waldmohr
Roth, Marcel Feuerwehr Waldmohr
Maurer, Lars Feuerwehr Breitenbach
Von Ehr, Julian Feuerwehr Frohnhofen
Sassmannshausen-Vahlen, Marvin Feuerwehr Frohnhofen
Müller, Philipp Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Splett, Felix Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Kloß, Andreas Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg
Moldenhauer, Tim Feuerwehr Dittweiler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrungen für langjährige ehrenamtliche Mitgliedschaft

 

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg standen Ehrungen für das langjährige ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Allgemeinheit.
 
Otto Rubly verlieh in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon gleich 4 goldene und 1 silbernes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 bzw. 25jährige Tätigkeit in der Feuerwehr.
Wolfgang Bach, Martin Keiper, Hans-Werner Köcher und Klaus-Peter Kühl erhielten die vom Innenminister ausgestellte Urkunde für 35jährige Feuerwehrzugehörigkeit. Mit sehr viel Engagement waren alle 4 Personen in den zurückliegenden Jahren für Allgemeinheit da, sei als als ehemaliger Wehrführer, jetziger Wehrführer oder etwa in führender Rolle bei der Jugendfeuerwehr. Wehrleiter Jens Danner erhielt das silberne Feuerwehrehrenzeichen. Mit sehr viel Engagement und Fachwissen führt Jens Danner die Geschicke der Verbandsgemeinde-Feuerwehr. Der ehrenamtliche Einsatz des Wehrleiters geht weit über die Grenzen eines Hobbys hinaus, täglich ist er zahlreiche Stunden für die Feuerwehr und die Belange der Mannschaft da, hierfür gebührt der besondere Dank.
Eine weitere besondere Ehrung für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielt Kurt Preikszas.
 
Wehrführer Martin Keiper konnte zum diesjährigen Kameradschaftsabend neben der aktiven Mannschaft und deren Partner auch die Ehemaligen der Feuerwehr, Otto Rubly (in Vertretung von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Bürgermeister Karl-Heinz Schoon), die Ortsbeigeordnete Maria Rubly, Wehrleiter Jens Danner, den stellv. Wehrleiter Peter Rohrbacher, Ehrenwehrleiter Heinz Schell, den Fachberater und ehemaligen Wehrleiter Peter Wemmert, Notfallseelsorger Franz Scherer und den Vorsitzenden des Feuerwehrfördervereins Stefan Kuntz begrüßen.
 
Traditionsgemäß ging Martin Keiper auf das vergangene Jahr ein. Von den 62 aktiven Mitgliedern der Feuerwehr wurden 49 Übungen und 71 Einsätze bewältigt. Zusätzlich wurden Übungen beim Gefahrstoffzug und in der Jugendfeuerwehr abgehalten.
Die Art der Einsätze haben sich verändert, so der Wehrführer. Bei den Brandgefahren hat sich die Rauchmelder-Pflicht sehr positiv ausgewirkt, Entstehungsbrände können teilweise früher erkannt und Schäden minimiert werden. Bei der technischen Hilfeleistung sind die Bemühungen der Fahrzeugindustrie deutlich erkennbar (Sicherheitseinrichtungen wie Rückhaltesysteme oder verbesserte Knautschzone bringen weniger schwer verletzte bzw. eingeklemmte Personen bei Einsätzen). Diese Veränderungen stellen die Feuerwehr aber gleichzeitig auch vor höhere Anforderungen.
 
Martin Keiper dankte der Mannschaft und allen Verantwortlichen für ihr Engagement und die Unterstützung der Feuerwehr.
 
Wehrleiter Jens Danner stellte in seiner Rede 3 Themen hervor. In diesem Jahr wurden sehr viele Lehrgänge und Seminare besucht bzw. durchgeführt, den Teilnehmern und Ausbildern gebührt der besondere Dank. Beispielhaft nannte er einen Atemschutzgeräteträger-, Sprechfunk- und Digitalfunklehrgang. Aktuell steht noch ein Truppführerlehrgang in Waldmohr sowie ein Lehrgang zur Erdgasbrandbekämpfung auf dem Programm. Ein weiteres Thema des Wehrleiters war die Umstellung auf Digitalfunk, dort ist lediglich noch der Einbau der Festgeräte in Einsatzleitfahrzeug und Einsatzleitzentrale abzuschließen. Seinen Dank richtete Jens Danner an einige Mitglieder, die mit sehr hohem Engagement eine neue Telefonanlage im Feuerwehrhaus verbaut und bis spät in die Nachtstunden gearbeitet haben. Der Focus seiner Betrachtungen lag auch bei der Mannschaft, nach seinen Worten funktioniert die Familie der Feuerwehr in hohem Maße.
 
Otto Rubly dankte der Mannschaft im Namen vom Landkreis und Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg, das Engagement der ehrenamtlichen Mannschaft ist nicht bezahlbar, eine Würdigung kann nur in Wertschätzung und in der Aushändigung von Urkunden zum Ausdruck gebracht werden.
 
Es folgen weitere Ehrungen und auch Beförderungen.
Zu Feuerwehrmann-Anwärtern wurden Julian Fetzer, Andre Guth, Philipp Müller und Felix Splett ernannt. Nach Ableistung der 2jährigen Ausbildungszeit wurden Ingo Speer und Brian Eicher zu Feuerwehrmännern befördert. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Florian Diehl, Dirk Helfenstein, Björn Jonderko, Klaus Kuntze, Patrick Rummler und Benjamin Schneider befördert und den Titel Löschmeister trägt ab dato Lukas Manck, Ralf Kloß wurde Oberlöschmeister und Michael Geyer Oberbrandmeister.
Nach 37jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit wurde auf eigenen Wunsch Werner Büchel aus den Reihen der Feuerwehr verabschiedet und gleichzeitig eingeladen, jederzeit die Wehr zu besuchen. Gleich 3 Übungskönige wurden gekürt (Sascha Decker, Benjamin Schneider und Schütz Stefan).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie jeden Dienstag um 19 Uhr fand gestern wieder eine Übung der Feuerwehr Schönenberg-Kübelberg statt. An den meisten Übungen werden oft Brandschutz und Technische Hilfefertigkeiten geübt, an diesem Dienstag dachte sich Übungsleiter Sascha Decker ein etwas anderes Übungsszenario aus.

Annahme war ein Verkehrsunfall eines Gefahrguttransporters im Steegwoger Weg in Kübelberg. Beim Eintreffen an der Übungsstelle wurde zunächst Sicherheitsabstand zu dem verunglückten Fahrzeug gehalten. Ein Trupp unter Atemschutz ging zu dem Fahrzeug mit dem Auftrag Menschenrettung vor. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden gerettet und danach wurde das Fahrzeug weiter untersucht. Der Trupp stellte bei seiner Erkundung anhand der Gefahrensymbole fest, dass das Fahrzeug mit einem ätzend wirkendem Gefahrgut beladen war. Auf der Ladefläche waren mehrere Kisten dieses Gefahrstoffes gelagert und durch die Wucht des Unfalls war eine Kiste aufgerissen, sodass eine kleine Menge des pulvrigen Stoffes ausgetreten war. Nach Rückmeldung dieser Informationen, sowie Durchgabe der Stoffnummer und Frachtpapiere wurde der Gefahrstoff ermittelt. In einem Ernstfall würde an dieser Stelle der Gefahrstoffzug des Landkreises Kusel alarmiert werden.

Mit Hilfe von Sicherheitsdatenblatt und Gefahrstoffdatenbank leitete die Feuerwehr dann Erstmaßnahmen ein um das weitere Austreten des Stoffes zu verhindern. Mit einem Behälter und später einer Plane wurde der Stoff abgedeckt. Zusätzlich wurde an der Absperrgrenze eine Trockendekontaminationsstelle eingerichtet. Alle Personen, die sich im Gefahrenbereich befanden mussten durch diese "Schleuse" gehen um danach wieder in den ungefährdeten Bereich zu gelangen.

Eine Szenario wie dieses ist zwar selten, kann aber immer mal wieder vorkommen. Daher ist es wichtig, dass auch solche Szenarien regelmäßig geübt werden.

Bemerkung: das komplette Szenario war nur gestellt, es wurden keine echten Gefhatstoffe verwendet